“PENSOFUTURO2014” INNOVATION & TERRITORIUM

(MÖGLICHE) WEGE FÜR DIE ENTWICKLUNG DES TERRITORIUMS

23.12.2014

Ökosystem, Netzwerk, Verantwortung, Mut, Zusammenschluss, territoriale Entwicklung, Umwelt: Dies sind nur einige der Schlüsselwörter, die aus der Veranstaltung „pensofuturo2014“ der Stiftung La Fornace dell’Innovazione aus Asolo hervorgegangen sind. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projektes INCO-NET (Interreg-Programm Italien – Österreich) organisiert. Ziel war es, Unternehmer und Kreative aus Italien und Österreich zusammenzubringen. Projektpartner sind die Stiftung, Friuli Innovazione und die Entwicklungsagentur Kärnten.
Verschiedene Referenten haben sich an diesen drei Tagen am Rednerpult abgewechselt: Der Präsident von VenetWork und Vizepräsident der ital. nationalen Industriellenvereinigung Confindustria, Alberto Baban, der Generaldirektor der Kellerei Bisol, Gianluca Bisol, der künstlerische Direktor von „Vacanze dell’anima“, Loris De Martin und Luca De Biase, Journalist der Tageszeitung Il Sole 24 ore. „Unsere Zukunft ist bereits, sie ist die Gegenwart“, hat der Wirtschaftswissenschaftler und Dozent der Universität Ca‘ Foscari in Venedig, Stefano Micelli mit Kraft unterstrichen, während für Philippe Pypaert von der Unesco in Venedig der territoriale Zusammenhalt der Schlüssel für die Überwindung der Krise unserer Betriebe ist. Die Arbeiten von „pensofuturo2014“ wurden schließlich vom Präsidenten der Stiftung La Fornace, Francesco Giacomin, von Paolo Manfredi, dem Verantwortlichen für Innovation des ital. nationalen Handwerkerverbandes Confartigianato, von Roberto Santolamazza, dem Direktor von T2i, der Präsidentin der Industriellenvereinigung Unindustria von Treviso, Mariacristina Piovesana und von Gilberto Muraro, dem Präsidenten der Sparkasse des Veneto abgeschlossen. Alle haben eine Reihe von Visionen für eine mögliche Zukunft in unserem Territorium entwickelt, indem sie effiziente Maßnahmen und signifikante Lösungen für die Überwindung der bestehenden Krise aufgezeigt haben.
Die strategische Rolle der Stiftung La Fornace haben alle unterstrichen: Das Gründerzentrum in Asolo ist für alle ein besonderer Ort, an dem ein Betrieb entsteht, wächst, sich weiterentwickelt. Es umfasst das ganze Territorium, in ihm treffen Unternehmen, Territorium und Innovation aufeinander, um das Beste für die Region zu schaffen.
Auf „pensofuturo2014“ waren nicht nur die Start-up-Unternehmen des Gründerzentrums, sondern auch die Schüler von drei Oberschulen und Studenten der Universität von Venedig anwesend. Am Freitag, den 12. Dezember haben die Schüler intensiv in den Werkstätten von Arduino User Group mitgearbeitet und leidenschaftlich mit digitalen 3D Technologien gespielt, während sich die Studierenden mit Digital Magics und IAG – Italian Angels for growth, zwei wichtige Talentscout und Interessenten für innovative Ideen, die sie finanzieren und auf den Weg bringen können, getroffen und diskutiert.
Während der drei Tage gab es auch vier Kulturveranstaltungen: Am Donnerstag, den 11. Dezember fand das Meeting mit Armando Cicero statt, dem Autor des Buchs: “Start up. C’era una volta il lavoro” (dt.: „Start-up. Es war einmal die Arbeit“; am Freitag, den 12. fand die Veranstaltung “Start-up in Musik” statt, bei der Filippo Perocco, ein Komponist und Dirigent anwesend war. Während der gesamten Tagung konnte dank des Start-up-Unternehmens Numerique, eines Unternehmens des Gründerzentrums der Fornace, die von Andrea Concina kuratierte Ausstellung „NU“ besichtigt werden. Dabei handelte es sich um eine Ausstellung von achtzehn Fotografen und Videokünstlern, die mit einzigartigen, szenisch großartig aufgebauten Installationen eine interessante künstlerische Reise durch die Welt der Akte vorgestellt haben. In einem anderen Bereich der Fornace gab es eine Bücherausstellung, wo Start-up-Unternehmen und Unternehmer Bücher und Materialien aus der Welt der Wirtschaft, der Unternehmen, des Marketing und der betrieblichen Kommunikation finden konnten.
Innovativ war auch das System der Evaluation der verschiedenen Initiativen von „pensofuturo2014“ seitens der Teilnehmer: Dank der APP MySmark, die vom Start-upper Nicola Farronato aus Bassano entwickelt worden ist, konnten die Besucher die einzelnen Veranstaltungen bewerten und dabei nicht so sehr ein Urteil als die eigenen Gefühle und Emotionen ausdrücken: „Ein Klick und die Welt sieht, wie du dich fühlst.“ Dies war das Leitmotiv der Veranstaltung. Es reicht ein Klick, um Gefühle, Zustände, Emotionen und Leidenschaft auszudrücken.
„Pensofuturo2014“ wurde in Zusammenarbeit und dem Beitrag der Handwerkervereinigung der Provinz Treviso (Confartigianato Marca Trevigiana), t2i, H-farm, Ca’ Foscari Alumni und Marketers organisiert.
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Für Informationen:
Gianbruno Cecchin
Projekt-Team INCO-NET
Stiftung La Fornace dell’Innovazione aus Asolo
Tel.: 0039 340 6246840

Weitere Informationen:
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