"NETWORKING FÜR DIE ZUKUNFT", DIE ZUKUNFT DER ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN ITALIENISCHEN UND ÖSTERREICHISCHEN UNTERNEHMEN BEGINNT HIER

Die Abschlussveranstaltung zur Netzwerkbildung hat die Arbeit von INCO-NET offiziell abgeschlossen.

19.02.2015

Am 19. Februar hat im Wissenschafts- und Technologiepark Luigi Danieli in Udine die Abschlussveranstaltung zur Netzwerkbildung des INCO-NET-Projekts stattgefunden.

Die Veranstaltung mit dem Titel "Vernetzung für die Zukunft: Instrumente der Zusammenarbeit für die Entwicklung von innovativen Unternehmen" hatte das Ziel, Kommunikationskenntnisse zu vermitteln, die von Unternehmern und Unternehmerinnen beim Treffen mit potenziellen Partnern oder Kunden genutzt werden sollten. All dies in einem ungewöhnlichen Unterhaltungs-Format. Fünfzig Fachleute und Unternehmer aus dem Friaul, Venetien und Kärnten haben in zwei Sitzungen an kreativen Übungen teilgenommen, die vom holländischen Mentor Mike van der Vijve moderiert worden sind. Van der Vijve veranstaltet weltweit sogenannte Mind Meetings und bietet Schulungen zum Thema Networking und Meeting Design an. Unter dem Motto "Spaß" hat van der Vijver die Teilnehmer auf Englisch mithilfe von innovativen Methoden interagieren lassen, um die Interaktions- und Kommunikationsfähigkeit zu stimulieren, Fähigkeiten, die für Unternehmer von strategischer Bedeutung sind. "Die Netzwerkbildung ist ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung eines Unternehmens“, hat Mike van der Vijver kommentiert, "auch wenn es schwierig ist, die notwendige Zeit und Ressourcen dafür nach der Unternehmensgründung zu finden. Mittlerorganisationen spielen eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang, da sie Unternehmern spezifische Prozeduren bieten, um ihnen bei der Netzwerkbildung zu helfen."

Die Veranstaltung bildete den offiziellen Abschluss der Projektarbeit von INCO-NET, die in beinahe drei Jahren Tätigkeit in der Grenzregion zahlreiche Initiativen entwickelt hat, um Unternehmen und innovative Start-up-Unternehmen, Wissenschaftsparks, Forscher und Studenten aus Friaul-Julisch Venetien, dem Veneto und Kärnten miteinander zu vernetzen. Alle Daten über die erzielten Ergebnisse sind in der nachfolgenden Infografik zu finden.

INCO-NET kommt zum Abschluss, nachdem es neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich eröffnet hat. Mithilfe des im Rahmen des Projekts entwickelten Netzwerks ist eine Absichtserklärung zur Schaffung des ersten grenzübergreifenden Startup-Ökosystems unterzeichnet worden, und zwar im Wissenschafts- und Technologiepark Luigi Danieli in Udine, im Mai letzten Jahres. Unterzeichner sind Friuli Innovazione sowie andere strategische Partner aus Kärnten und Slowenien. Ziel dieser Vereinbarung ist es, den Startup-Unternehmen dieses Territoriums die Nutzung von Inkubatoren des jeweiligen Landes zu ermöglichen, um Geschäftspläne mit einer internationalen Ausrichtung zu entwickeln. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, sich Investoren und ausländischen Partnern zu präsentieren. Wie häufiger bei den Inco-Net-Treffen deutlich geworden ist, das Gebiet ohne Grenzen zwischen Italien, Österreich und Slowenien bildet einen wahrscheinlich einzigartigen Pool an Ressourcen und Kompetenzen und kann mit den richtigen Synergien ein Zentrum mit internationaler Anziehungskraft für die Gründung innovativer Unternehmen bilden.

Wir danken allen, die durch ihre Arbeit und ihre Leidenschaft zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben.